Wie du deine Karriere in der Immobilienwirtschaft aufbaust: Interview mit Ben Hoban von Macdonald & Company

Wie du deine Karriere in der Immobilienwirtschaft aufbaust: Interview mit Ben Hoban von Macdonald & Company

[Deutsche Version – find the English version here] Man sagt, dass der erste Schritt immer der schwerste ist. Dies stimmt auf jeden Fall für den Beginn deiner Karriere, vor allem für diejenigen, die gerade erst aus dem Hörsaal in die Arbeitswelt gekommen sind. Wie kannst du also in der Immobilienwirtschaft Fuß fassen? Was braucht es, um die Karriereleiter zu erklimmen? Ich hatte die Gelegenheit, mit Ben Hoban darüber zu sprechen, der auch eine internationale Perspektive in diese Diskussion einbringt. Ben ist Berater bei Macdonald & Company, einer der führenden Recruitment- und Personalberatungen im Bereich Immobilienwirtschaft und gebaute Umwelt. Macdonald & Co. sind eine global agierende Marke, die den gesamten Immobilienlebenszyklus abdeckt und seit über einem Jahrzehnt der bevorzugte Personalpartner des Royal Institute of Chartered Surveyors (RICS). Mit seinen Wurzeln und dem Hauptsitz in Großbritannien hat das Unternehmen Niederlassungen in Frankfurt, Hongkong, Singapur, Dubai und Johannesburg.

Fabian Göddert: Ben, du bist in West London aufgewachsen, einer der teuersten Gegenden für Immobilien heutzutage. War das etwas, das du damals mitbekommen hast? Und wie siehst du vor dem Hintergrund die aktuelle Debatte zur Bezahlbarkeit von Wohnraum hier in Deutschland?

Ben Hoban: Als ich in West London groß geworden bin ging ich in Kensington in einer Gegend namens Holland Park zur Schule, wo ein durchschnittliches Haus mit zwei Schlafzimmern heute über zwei Millionen Pfund wert ist. Ich habe also sehen können, wie teuer Immobilien in London sein können, auch im Kontrast zu Blöcken von Sozialwohnungsbauten auf derselben Straße.

Die momentane Debatte im deutschen Wohnungsmarkt ist fokussiert auf Mietpreisbremsen und Enteignungen, was die Gentrifizierung beliebter Wohngegenden trotz erster Anzeichen sinkender Mieten aufgrund von Angebot und Nachfrage nicht begrenzen wird. Die Bauunternehmen arbeiten bereits am Rande ihrer Kapazitäten, was die Preise für Neubauten für Jahre auf hohem Niveau halten wird. Insofern denke ich, dass Wohnen auch in Zukunft weniger erschwinglich werden wird. Ein wichtiger Unterschied zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland ist die geringere Eigentumsquote in Deutschland, weswegen auch Enteignungen als geeignetes Mittel gegen Gentrifizierung und erscheint, was zu ähnlichen Verhältnissen wie in West London führen wird.

Ich persönlich finde Wohnungen, von denen aus ich das Stadtzentrum zu Fuß erreichen kann, in Frankfurt deutlich bezahlbarer als in London. Das wäre dort für mich unmöglich, also genieße ich die verbesserte Work-Life-Balance hier, da ich mir zwei Stunden Pendeln pro Tag spare.

Wachse mit deinen Kollegen und Vorgesetzten

Es ist interessant, wie die Erfahrungen mit unterschiedlichen Immobilienmärkten den Rahmen in Bezug auf Bezahlbarkeit und Begehrtheit von Raum beeinflussen kann, besonders wenn es dann ums Pendeln geht. Siehst du irgendwelche Veränderungen in der Branche bezüglich Nachfrage oder Möglichkeiten für Arbeitsplatzflexibilität (Home Office, Telearbeit, etc.), die die Abwägung zwischen Pendeldauer und Mietpreisen erträglicher machen könnten?

In der Immobilienbranche habe ich noch keinen Ruck in Richtung Arbeitsplatzflexibilität gesehen. Ich denke, dass mit Fortschritten im Bereich Mobilität, insbesondere beim autonomen Fahren, zur Entspannung am Wohnungsmarkt beitragen können, sobald dadurch eine bezahlbare Option für Pendler geschaffen wird.

Generell sind Home Office und Telearbeit vorteilhaft, wenn die gelegentliche Lieferung nach Hause oder ein Arzttermin anstehen, aber gerade wenn man in der Branche anfängt ist es wichtig, mit erfahrenen Kollegen Kontakt zu haben, um von ihnen zu lernen und die eigene Karriere vorwärts zu bringen, insofern ist dies üblicherweise keine sinnvolle Option beim Einstieg ins Arbeitsleben.

Aus Arbeitgeberperspektive kann durch solche Möglichkeiten die Mitarbeiterbindung verbessert werden, da sie auf Vertrauen basieren, das über die Zeit gewonnen wird. Darüber hinaus verändern Co-Working Spaces die Art, wie große Unternehmen über ihre Büros denken. Im momentanen Büromarkt mit niedrigen Leerständen reduzieren Unternehmen ihre Fixkosten indem sie kleinere Flächen anmieten und mit flexiblen Bürolösungen ergänzen. Um das möglich zu machen ist es nötig, den Mitarbeitern ebenfalls mehr Flexibilität einzuräumen, damit die Büros nicht überfüllt sind.

In der Immobilienbranche und auch bei unseren Netzwerk-Events haben sich viele nicht von Anfang an auf Immobilien spezialisiert, sondern haben einen anderen Hintergrund. Wie bist du zum Recruiting von Immobilienprofis gekommen und wie denkst du formen diese unterschiedlichen Erfahrungen die Branche?

Bevor ich im Recruitment gelandet bin habe ich in Deutschland professionell American Football gespielt. Ich habe große Leidenschaft für den Sport, deswegen bin ich diesem Weg bis dorthin gefolgt, aber realistisch betrachtet handelte es sich dabei nicht um eine langfristige Karriereoption. Nach meiner Rückkehr nach London habe ich mich mit einem Bekannten aus Universitätstagen getroffen, der als interner Recruiter für eine Personalfirma arbeitete und mich zu einem Assessment Day in derselben Woche einlud – ich fing am folgenden Montag dort an.

Das war mein erster Berührungspunkt mit dem Recruiting. Da ich Ingenieur bin und gerade aus Deutschland kam, entschieden meine Manager, dass es das Beste für mich wäre, mit Einkäufern in der deutschen Automobilindustrie zu arbeiten. Das war eine wertvolle Erfahrung und eine steile Lernkurve, aber nach einem halben Jahr merkte ich, dass ich diese Spezialisierung nicht besonders mochte.

Ich habe schon von Kindesbeinen auf mit Immobilien zu tun gehabt, da meine Mutter Innenarchitektin ist und mein Vater in der Finanzbranche arbeitet. Als sich die Möglichkeit geboten hat, im Real Estate Investment Team bei Macdonald & Company einzusteigen, kamen auf diese Weise meine persönliche Erfahrung und eine im Wandel befindliche Branche zusammen – und so bin ich dazu gekommen, Immobilienprofis zu rekrutieren.

Ich glaube daran, dass unsere unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen dazu führen, dass wir Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, was auch die Einzigartigkeit jedes Objekts fördert. Diese Einzigartigkeit macht es spannend, Teil der Immobilienbranche zu sein, unabhängig davon, auf welchen Teil des Immobilienlebenszyklus man sich fokussiert.

Dein Lebenslauf bringt dich ins Rennen – deine Persönlichkeit bringt dich ans Ziel

Für diejenigen, die noch keine Erfahrungen mit dem Einstellungsprozess haben, den deine Art von Klienten – darunter einige Global Player – einsetzen: Wie sieht dieser Vorgang für die meisten Kandidaten aus? Was haben sie zu erwarten?

Ein typischer Einstellungsprozess bei einer Real Estate Investment Firma beginnt üblicherweise mit einem Meeting oder Telefonat, bei dem sich beide Seiten kennenlernen. Darauf folgt ein Cashflow Modellierungs-Test und weitere Interviews mit technischen Fragen. Dabei bietet sich auch die Gelegenheit, andere Teammitglieder kennenzulernen. Hat man diese technische Hürde überwunden, wird man zu einem Interview mit einem Mitglied der oberen Führungsebenen eingeladen. Manchmal wird davon ausgegangen, an dieser Stelle nur noch „durchgewinkt“ zu werden. Aber manche Kandidaten gehen dennoch leer aus, wenn sie annehmen, sie hätten den Job bereits in der Tasche – es ist hier genauso wichtig, vorbereitet zu sein und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Auf dieses Meeting und gegebenenfalls weitere Runden mit anderen Stakeholdern folgend erhält man dann ein Angebot.

Du rekrutierst Immobilienprofis hauptsächlich auf der Ebene von Associates und Analysten. Für viele Kandidaten wird dies also der erste oder zweite Job nach dem Abschluss sein. Worauf schaust du bei jungen Kandidaten? Gibt es etwas, das viele deine erfolgreichen Kandidaten gemeinsam haben?

Zunächst suche ich in Kandidaten auf dem Einstiegslevel nach Persönlichkeit und Leidenschaft für die Immobilienbranche, danach Qualifikationen und Praktika. Wir haben alle eine unterschiedliche Geschichte und individuelle Qualitäten – es sind gerade diese Dinge, die uns einzigartig machen und in Interviews von der Konkurrenz absetzen aber auf dem Lebenslauf unsichtbar sind. Im ersten oder zweiten Job stellen Firmen jemanden nicht unbedingt wegen des persönlichen Track Records oder der Expertise ein, sondern wegen des Entwicklungspotenzials, also wollen sie verstehen warum man in der Branche arbeiten will und wie gut man ins Team passt.

Was sind die schlimmsten Fehler, die man als Kandidat machen kann? Sollte man sich in irgendeiner Form weiterbilden oder üben, wenn man gerade das Studium abgeschlossen hat und für seinen ersten Job bewirbt?

Der größte Fehltritt mit dem ich zu tun habe ist nicht zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen. Selbst wenn man nach tiefergehender Auseinandersetzung mit der Firma nicht mehr an der Stelle interessiert ist, investiert man seine Zeit sinnvollerweise in Erfahrung mit Interviews, baut sein Netzwerk zu höhergestellten Personen in der Branche aus oder erlangt das notwendige Wissen, um die Jobsuche an die richtige Position für einen selbst anzupassen. Natürlich passiert manchmal Unvorhergesehenes und Meetings finden nicht statt, aber einfach nicht aufzutauchen ist respektlos allen Beteiligten gegenüber und lässt einen in dieser überschaubaren Branche schnell in einem schlechten Licht erscheinen.

Ein weiterer großer Fehler ist, im Vorstellungsgespräch nicht genug Elan zu zeigen: wenn man den Job will, dann sollte man nicht zögern, das auch zu sagen! Es ist als Recruiter definitiv frustrierend herauszufinden, dass ein Kandidat, der sich über diese Gelegenheit gefreut hätte, abgelehnt wird, weil er dem Manager gegenüber nicht offen genug war.

Wenn es um Weiterbildungen geht, hängt dies vom Job ab, nach dem man sucht. Insofern ist es schwer, da explizite Aussagen zu machen, aber ich kann definitiv Kurse zu Cashflow Modellierung empfehlen, die Absolventen selbst bei den schwersten Private Equity Modellierungstests helfen.

Du betonst die Rolle von – naja, überhaupt zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen, aber auch von Vorbereitung. Konntest du bisher einige übliche Fehlannahmen oder falsche Erwartungen im Einstellungsprozess auf beiden Seiten erkennen, die durch die richtige Vorbereitung überwunden werden könnten?

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass Erfahrungen wiederzugeben dasselbe ist wie dem Interviewer zu demonstrieren, dass man über eine bestimmte Fertigkeit verfügt.

Ich rate dazu, eine Situation als konkretes Beispiel zu geben, die Ausgangslage und die erforderlichen Aufgaben zu beschreiben, die eigenen Handlungen nachzuvollziehen und deren Auswirkungen zu verdeutlichen. Es ist wichtig, sich auf den selbst erbrachten Anteil zur Leistung des Teams zu fokussieren sowie die gemachten Erfahrungen und ergriffenen Maßnahmen auf spezifische Fähigkeiten zu beziehen.

Ich würde jedoch darauf hinweisen, dass Vorbereitung gut ist, aber übermäßige Vorbereitung hinderlich sein kann. Manager wollen sich ein realistisches Bild von Kandidaten machen, was mit auswendig gelernten Antworten nicht möglich ist. Eine Unterhaltung kann allerlei unvorhergesehene Pfade einschlagen und durch aktives Zuhören sowie Fragen, die Wissen über und Leidenschaft für Immobilien demonstrieren, kann man den Gesprächsfluss aufrechterhalten.

Bei Managern auf Personalsuche kann ich manchmal den Irrtum beobachten, dass sie ihr Unternehmen nicht mehr verkaufen zu müssen glauben. So sehr Firmen den Kandidaten auch großartige Möglichkeiten bieten, die Verknappung des Angebots bei bestimmten Fertigkeiten und der Wettbewerb für talentierte Arbeitskräfte bedeutet, dass Unternehmen für Kandidaten genauso von ihrer besten Seite zeigen müssen wie umgekehrt.

Interview with Ben Hoban

Die Zukunft ist in Code geschrieben

Die Immobilienbranche entwickelt langsam eine aufgeschlossenere Haltung hinsichtlich digitaler Lösungen. Was denkst du werden in Zukunft die wichtigsten oder nachgefragtesten Fertigkeiten sein, in die Studenten oder Young Professionals heute schon investieren sollten?

Digitalisierung verändert die Handlungsweise in der Immobilienwirtschaft und alle sind fokussiert auf Daten. Die Daten sind überall und leicht verfügbar, aber Unternehmen benötigen Spezialisten, um ihren Wert mittels quantitativer Analysen und Kenntnissen von Programmiersprachen wie Python oder R zu erschließen. In dieses Thema bin ich stark involviert, da es einen Mangel an Kandidaten in dem Bereich gibt. Klassische Studien-/ Lehrgänge der Immobilienwirtschaft gehen hier nicht in die Tiefe und technische Kandidaten benötigen ein Gefühl für den Inhalt der Daten mit dem sie arbeiten, um deren Potenzial freizusetzen. Insofern ist es eine Herausforderung Profis mit Kenntnissen in beiden Bereichen zu finden.

Data Scientists sind als Arbeitnehmer jetzt schon sehr gefragt und die Situation wird sich aufgrund des demografischen Wandels wohl eher noch weiter anspannen. Auf der anderen Seite, um einen anderen Megatrend anzusprechen, wird die Automatisierung wohl manche Aufgaben oder Jobs in der Immobilienwirtschaft überflüssig machen. Ich weiß, ich bitte dich hier, einen Blick in die Kristallkugel zu werfen, aber denkst du, dass es im Zuge des „War for Talents“ genannten Wettbewerbs um hochqualifizierte Arbeitskräfte zu einer Art Verschiebung des Einflusses von Arbeitgebern und Arbeitnehmern kommen wird? Und welche Rolle werden Recruiter wie du dabei spielen?

Ich denke, das kann man zweiteilen – Automatisierung und War for Talents.

Automatisierung kann die Effizienz von repetitiven und routinemäßigen Aktivitäten erhöhen, also für Aufgaben wie Reporting angewendet werden und mit fortschreitender Technologie potenziell auch für Cashflow Modellierungen. Das bedeutet, dass die für dieselbe Arbeit benötigte Anzahl von Arbeitnehmern sinken und der Einfluss der Arbeitgeber wachsen wird. Allerdings wird die absolute Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften dieselbe bleiben, da Arbeitgeber Profis brauchen, die die Automatisierungstools und zugrundeliegenden Aufgaben verstehen. Die Herausforderung ist, diejenigen, deren Jobs von der fortschreitenden Automatisierung bedroht sind, in genau diesen Bereichen weiterzubilden.

Es ist jedoch hervorzuheben, dass die für Innovationen und zur Prozessoptimierung benötigte Kreativität nicht automatisiert werden kann. Um die eigene berufliche Zukunft zu sichern hilft es also, vorauszudenken und zu verstehen, welche Lösungen an den Markt kommen werden, die das eigene Spezialgebiet betreffen und aktiv Strategien zu entwickeln, diese Lösungen im eigenen Unternehmen zu implementieren.

Der „War for Talents“ ist in vollem Gange und wenn du über nachgefragte Fertigkeiten verfügst oder der Beste auf deinem Gebiet bist, dann wird sich dein Unternehmen wahrscheinlich gut um dich kümmern und du nicht aktiv nach anderen Gelegenheiten suchen müssen. Das bedeutet, dass mögliche andere Arbeitgeber dich zu ihnen hinziehen müssen. Da komme ich als Recruiter ins Spiel, denn es ist mein Job, für meine Klienten die besten Leute im Markt zu finden.

Recruiter müssen in Zukunft nicht nur ihre Talent Pools an die Anforderungen der Jobs anpassen müssen, sondern auch die arbeitgeberseitigen Manager bezüglich der verfügbaren Kräfte abholen und mit Universitäten sprechen, damit diese verstehen, welche Fähigkeiten ihren Absolventen Jobsicherheit verschaffen werden.

Netzwerke brauchen Zeit – fange also früh damit an!

Du bist letztes Jahr von London nach Frankfurt gezogen, um bei Macdonald & Company auf dem deutschen Markt zu arbeiten. Welche Rolle haben private und berufliche Netzwerke für dich als Recruiter und jemand, der für den Beruf in eine neue Stadt gezogen ist, gespielt?

Als ich nach Frankfurt kam bestand mein privates Netzwerk aus einem einzigen engen Freund – ein starkes professionelles Netzwerk hat mir also definitiv dabei geholfen, mich einzufinden, die Stadt zu entdecken und viele Empfehlungen für die besten Orte in Frankfurt zu bekommen. Der andere Vorteil eines dichten Netzwerks in der Immobilienwirtschaft ist Leute zu kennen, die einem Wohnungen empfehlen können, sobald diese verfügbar werden – insbesondere, weil diese in der aktuellen Marktlage schwer zu finden sind.

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Wie wichtig ist deiner Erfahrung nach das Netzwerk von Kandidaten, wenn es darum geht, eingestellt zu werden?

Das Netzwerk eines Kandidaten wird mit dem Fortschreiten in der Karriere immer wichtiger, besonders spezialisierte Netzwerke, die mit den Anforderungen des Jobs ineinander greifen erhöhen Effizienz, Marktpräsenz und Mehrwert für den Arbeitgeber. Dies gilt insbesondere für den Investmentbereich, da einem starke Beziehungen erlauben, off-market Deals zu sichern und so Gewinne für Investoren zu generieren.

Ein professionelles Netzwerk aufzubauen braucht Zeit und regelmäßige Pflege, um Beziehungen vorwärts zu bringen. Ich empfehle, früh damit anzufangen, regelmäßig Branchenveranstaltungen zu besuchen. Bring einen Freund mit, wenn du nicht das Selbstvertrauen hast, das Eis selbst zu brechen und sei offen gegenüber allen, die du kennenlernst. Du weißt nie, wann sich eure Pfade wieder kreuzen oder ihr auf gegenüberliegenden Seiten des Tisches in einem Vorstellungsgespräch sitzt!

Ich denke das sind passende abschließende Worte und würde gern noch etwas ergänzen, was du mir in unserem ersten Telefonat gesagt hast, und zwar, dass es wichtig sei, „die richtigen Leute zu kennen, wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt.“ Diese Worte sind bei mir hängengeblieben und ich denke sie sind ein großartiger Aufruf dazu, sein Netzwerk aufzubauen. Ich denke außerdem, dass sich, wenn man die richtigen Leute kennt, die richtigen Gelegenheiten ergeben. Vielen Dank für das Interview, ich bin überzeugt davon, dass unsere Leser von deinen Einsichten profitieren werden.

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